img

Versicherungsrecht

Versicherungsrecht Teilbereich des BGB

Das Versicherungsrecht ist ein Teilbereich aus dem Bürgerlichen Recht und im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert. In diesem Rechtsbereich geht es um die Regulierung von Schäden. Schadensersatzansprüche, die nicht klar dargelegt wurden oder bei denen der Zweifel besteht, ob der Antragstellende, sprich der Gläubiger, überhaupt Geld erhalten darf. Diese Dinge werden explizit im Versicherungsrecht abgehandelt. Denn die Risikogemeinschaften, die hier ihre Schäden ausgleichen, kommen in diesem Rechtsbereich explizit zusammen. Es handelt sich dabei um Versicherungsnehmer und Versicherungsträger. Auch Versicherungsprämien sind es, die hier zueinander reguliert und abgefasst werden. In dem Fall bezeichnet sich die Sache als Umlageverfahren und es besteht ein Solidaritätsprinzip.

AGB sind Bestandteil eines Vertrages

Wichtig sind bei Verfahren im Versicherungsrecht immer die allgemeinen Geschäftsbedingungen, über die alles geregelt werden kann und in denen steht, wie die Vertragspartner zu handeln haben. Diese AGB sind Vertragsbestandteile und machen keinen eigentlichen Vertrag aus.

Das privatrechtliche Versicherungsrecht

Was das privatrechtliche Versicherungsrecht betrifft, so sind hier Verträge gemeint, die zum Beispiel über Lebensversicherungen, etc., abgeschlossen werden. Typische Bereiche aus dem Versicherungsrecht sind Speditionsversicherungsrecht, Sachversicherungsrecht und Fahrzeugversicherung. Die Personenversicherung sowie die Haftpflichtversicherung sind hier ebenfalls abgehandelt, neben der Rechtsschutzversicherung und der Kreditversicherung. Des Weiteren ist es wichtig zu wissen, dass die Aufsicht der Versicherungsunternehmen von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht geführt wird.

In welchen fällen greift das Versicherungsrecht

Bereiche, in denen das Versicherungsrecht greift, sind der Arbeitsunfall, die Gebäudeversicherung oder die Berufsgenossenschaft samt Verträgen. Oft sind inhaltliche Korrekturen nötig oder Dinge sind völlig unklar. Streitigkeiten entstehen aber auch dann, wenn private Personen oder Selbstständige eigenständig versichert sind und Vereinbarungen über Zahlungen treffen oder über Sachen, die am Ende in falscher Summe in Rechnung gestellt werden. Sodann geht es um Einzüge, falsche Raten und Zahlungsverzüge aus dem Versicherungsrecht, die verhandelt werden oder zunächst in einem Verwaltungsverfahren über den Fachanwalt beginnen. Probleme bei der Genehmigung von Renten und der Berufsunfähigkeit werden im Versicherungsrecht abgehandelt. Hier geht es um Zahlungsgrenzen, die unterschiedlich festgesetzt werden. Oft kommt es deshalb zu einem Verfahren vor dem Sozialgericht, wenn sich die Parteien nicht schon im Verwaltungsverfahren über den Rechtsanwalt einig werden und die Angelegenheit abhandeln können. Haftungsrisiken und Dokumentationspflichten müssen hier eingehalten werden, damit explizite Möglichkeiten ausgearbeitet werden können und am Ende ein faires Ergebnis für beide Seiten steht.