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Internetrecht

Internet oder Onlinerecht

Allgemein wird das Internetrecht auch als Onlinerecht bezeichnet. Der Name besagt schon, dass es hier um alle rechtlichen Probleme geht, die im World Wide Web (www) auftauchen können. Es handelt sich bei diesem Rechtsbereich um sogenanntes Teilrecht, welches dem Medienrecht angegliedert ist und sich auch den Telekommunikationsgesetzen anschließt.

Domainrecht und E-Commerce

Bereiche, die zum Internetrecht zählen sind das Domainrecht, aber auch E-Commerce an sich. Beim Domainrecht kann es wie beim Urheberrecht zu gleichen oder ähnlichen Namen kommen, die dann mit der falschen Firma oder Person assoziiert werden können. Das ist insbesondere dann schädlich, wenn es sich um grundsätzlich negative Aussagen handelt.

Aber auch E-Commerce an sich wird hier weitgehend behandelt. Hier kommen Informationspflichten und Vorschriften des BGB zum Tragen. Vor allem müssen die Gesetze der verschiedenen Länder untereinander beachtet werden, wenn es um die Ausführung von Recht geht.

Bei Nachweisen und Streitigkeiten wird das Internetrecht auch ganz besonders herangezogen. Das kommt in Foren und sozialen Netzwerken vor oder auch wenn Webseiten im Namen eines anderen Users erstellt werden oder in Internetshops auf dessen Namen etwas gekauft wird.

Download, Unterlassung, Abmahnung

Download, Unterlassung, Abmahnung – all das sind Bereiche aus dem Internetrecht. In dem Fall wird sofort an Bilder und Sprüche gedacht, die unerlaubt als Raubkopie genutzt werden. Auf solchen urheberrechtlichen Verletzungen können mehrere tausend Euro an Geldstrafe anfallen.

Impressumspflicht auf Websites

Impressumpflicht auf Webseiten, die gewerblich betrieben werden ist Vorschrift. Allein schon, wenn Rechtschutzverletzungen vorliegen gegen den Betreiber. Dieser Bereich kann allerdings auch verschlüsselt auf Webseiten angegeben werden, wenn eine Email hinterlassen wird und innerhalb von 60 Minuten Kontaktanfragen beantwortet werden.