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Forderungsrecht

Das Forderungsrecht umfasst Forderungen durch Schuld und bezeichnet den Anspruch aus einem Schuldverhältnis. Geregelt u.a. in § 335 BGB als Forderungsrecht des Versprechungsempfängers. Es geht also um Schuldner und Gläubiger, in deren Mitte eine Summe als Anspruch steht. Die Forderung ist somit gegen den Schuldner gerichtet. Darlehen, Einlagen und Versicherungssummen sind zumeist die Dinge, die geschuldet werden und sich durch Mahngebühren sowie Säumnisgebühren erhöhen können.

Das Forderungsrecht ist im BGB definiert

Der Begriff der Forderung wird auch oft mit dem Inkassorecht gleichgesetzt. Im BGB sind hier die Leistungsversprechen an Dritte gemeint und das Forderungsrecht ist nicht genauer aufgeführt. In erster Linie erfolgen Forderungen auf Zahlungserinnerungen als erste und zweite Mahnung, bei der sich die Mahngebühren erhöhen. Meistens sind es zunächst fünf, dann zehn Euro an Gebühr. Wird nicht gezahlt oder sind die Summen größer oder ein Streitpunkt effektiver, werden von Konzernen zumeist Inkassobüros eingesetzt. Diese mahnen oder senden die Mahnung direkt im Auftrag an das Mahngericht gebend. Dann kann es zu einem Mahnverfahren kommen.

Möglichkeit der Lohnpfändung bei Versicherungen

Bei Versicherungen mahnen Zollämter ohne Gebühren per Vollstreckungsankündigung. Dort werden Konto oder Lohn gepfändet oder bewegliche Sachen aus der Wohnung geholt, wenn der Zahlende nicht bezahlt.

Die Forderungen erfolgen im Verwaltungsverfahren. Zumeist werden Raten vereinbart. Wenn sich an diese nicht gehalten wird, finden sofort die Vollstreckungsverfahren statt und können entsprechend umgesetzt werden.

Anwälte prüfen, wer welche Forderung hat und ob sie dank Beweisen, die eingereicht werden müssen, auch rechtskräftig ist. Dabei geht es oft um Verträge oder fristgerechte Absagen.

Bei Überschreitung der Zahlungsrist sollten Sie sofort regieren

Für denjenigen, der Rechnungen schreibt, ist es wichtig, schon bei der geringfügigen Überschreitung der Zeit sofort zu reagieren. Wenn der Schuldner Widerspruch einlegt, muss zumeist ein Rechtsanwalt für die Klärung der Sache hinzugezogen werden. Die Kosten für den Anwalt müssen in einem Gerichtsverfahren vom Schuldner getragen werden, aber nicht die Kosten, die für das Inkassobüro entstehen. Wichtig ist es bei Forderungen sofort klar und deutlich sowie freundlich zu reagieren. Der Gläubiger muss seinen Standpunkt schriftlich klar machen. Am besten per Mail und Briefpost. Dabei muss er sachlich bleiben, damit die Gegenseite keine Angriffspunkte findet. Nach der Zahlungserinnerung und den Mahnungen über Gericht oder das eigene Büro sollte ein Anwalt für Einreichung der Klage beauftragt werden, wenn weiterhin nicht gezahlt wird.